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Hier geht es um eine uralte Errungenschaft der Menschheit – das Grillen.
Große Worte für ein Freizeitvergnügen, werden Sie vielleicht sagen.
Mitnichten! Denn die Zubereitung von Fleisch über offenem Feuer gibt es tatsächlich fast so lange, wie der Mensch das Feuer beherrscht – also schon sehr, sehr lange.
Allerdings hat das Garen von Fleisch über Feuer gerade in den letzten 100 Jahren einen echten Wandel vollzogen. War es früher für die Ernährung existentiell, so ist es heute eher ein gesellschaftliches Event mit Unterhaltungscharakter geworden. Es hat sich eine Grillkultur mit großer Eigendynamik entwickelt, gerade was den Erfindergeist von Grillprofis betrifft.
In unserem Monatsangebot für Juli bieten wir Ihnen tolle Artikel an, die das Grillen noch attraktiver machen.

Ihr Caravan Thein - Team

Reduziert im Juni

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Eine kurze Geschichte des Grillens

Steinzeitgriller

Zu Beginn der „Mensch-Feuer-Geschichte“ wurden wohl flache Gruben im Boden genutzt, um die indirekte Hitze auf Fleisch einwirken zu lassen. Die Art und Weise wie im Laufe der Jahrtausende Fleisch gegart wurde unterscheidet sich von Kultur zu Kultur. In China und Frankreich legte man das Fleisch beispielsweise auf erhitzte Steine; in Südamerika wurden Holzroste in Wasser getränkt um Fleisch so über dem Feuer zubereiten. In der Antike wurden im römischen Pompeji sogar schon Grills bzw. Kochstellen aus Metall mit integriertem Rost genutzt!

Während in Vorzeiten die Fleischzubereitung über Feuer eine überlebenswichtige Notwendigkeit war, tritt beim modernen Grillen, wie wir es heute kennen, der Freizeitaspekt in den Vordergrund. Die moderne Grillkultur entwickelte sich erst in der zweiten Hälfte des 19. Jhs., als in den USA vom Sklaventum befreite Afroamerikaner in die Nordstaaten zu emigrierten. Das sog. „Barbecue“, den Blues und den Jazz nahmen sie dorthin mit.
Ursprünglich kam der Begriff von „barbacoa“. Dieses mexikanisch-spanische Wort wurde vom indigenen Ausdruck «buccan» abgeleitet, der den Holzrost bezeichnete, auf dem das Fleisch gegart wurde. Die Indianer der Karibik und Südamerikas wussten schon lange vor der Kolonisierung, welch vorzügliche Resultate das langsame Erwärmen von Fleisch im Rauch erzielte. In der Karibik übernahmen die aus Westafrika eingeschleppten Sklaven dann diese Art der Zubereitung. Der westafrikanische Stamm der „Hausa“ nannte eine besondere Art der schonenden Fleischzubereitung „babbake“; der Begriff kann also auch von dort herrühren.

Aus der Karibik gelangte das Wissen dann in die Südstaaten der USA – der Wiege des Barbecues – ganz besonders North und South Carolina. Zu Beginn des 20. Jhs. fand das „Barbecue“ seinen Eingang in die Ess- und Freizeitkultur der weißen Bevölkerung der amerikanischen Nordstaaten.
Das Fleisch wurde zu dieser Zeit hauptsächlich auf offenen Ziegelsteingrills gegart, diesen unbeweglichen Mauerwerken mit unkontrollierbarem Flammenschlag, die bei schlechtem Wetter versagten.
Das alles ärgerte George Stephen so sehr, dass er 1952 den ersten Kugelgrill erfand. Dafür benutzte er die Unterseite zweier Bojen und funktionierte diese zu einem Grill mit Deckel um.
Nach dem Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg brachten die amerikanischen Besatzer ihre Grillkultur nach Europa mit. Der Wohlstand blühte und das Grillen wurde auch in Deutschland zu einem festen Bestandteil der amerikanisch beeinflussten Lebensweise.

Grillen … mit Sicherheit

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Grillen mit Holzkohle

  • Auf den richtigen Standort achten: Niemals in geschlossenen Räumen grillen – freigesetztes Kohlenmonoxid kann innerhalb von Minuten tödlich sein.
  • Genügend Abstand zu brennbaren Dingen, wie z. B. Hecken oder Sonnenschirmen etc. halten.
    Beim Grillen in der Natur Waldbrandgefahr-Hinweise beachten!
  • Grill auf ebenem und tragfähigem Grund aufstellen.
  • Einen Anzündkamin verwenden, in dem die Kohle sicher mit einem festen Grillanzünder zum Brennen gebracht wird.
  • Niemals Benzin oder Spiritus zum Anzünden verwenden.
    Verpuffungsgefahr! Schwere Verbrennungen möglich!
  • Schuhe tragen. Gefahr, auf herabfallende glühende Kohlestückchen zu treten.
  • Grillhandschuhe tragen, um Verbrennungen zu vermeiden.
  • Im Fall eines Brandes, Grill nicht mit Wasser löschen.
    Einen verschließbaren Grill wenn möglich zuzuklappen
  • Ein Feuerlöscher sollte schnell zur Hand sein.

Grillen mit Gas

  • Die Funktionsweise des Gerätes kennen. Am besten die Gebrauchsanweisung studieren.
  • Vor dem Grillen Schläuche, Druckminderer und Ventile auf ihre Dichtigkeit hin prüfen.
  • Gasschläuche können porös werden – ein Austausch alle 10 Jahre ist Pflicht.
  • Schläuche dürfen Hitze nicht ausgesetzt werden.
  • Gasflaschen (auch leere!) sicher stehend lagern.
  • Beim Transport der Gasflaschen die Schutzkappe für den Ventilanschluss aufstecken.
  • Das Zünden des Grills darf nur mit geöffneter Grillhaube erfolgen.
  • Nie beim Anzünden über den Grill beugen.
  • Wenn der Brenner innerhalb von ca. 10 Sekunden nicht zündet, die Gaszufuhr schließen und nochmals alle Schnittstellen kontrollieren.
  • Den nächsten Startversuch erst nach einigen Minuten machen, um sicher zu sein, dass sich kein verpuffbares Gas im Grill befindet.

Wer auf alle Sicherheitsvorkehrungen achtet und sich vor allem mit dem individuellen Grillgerät befasst, kann das Risiko von Unfällen beim Grillen drastisch reduzieren.

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