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Aus dem viele Jahre leerstehenden Ex-OBI-Baumarkt am Hainig wird eine außergewöhnliche Camping-Erlebnis-Welt. Wolfgang Thein, Europas größter Händler für Fendt-Wohnwagen, hat das Gebäude samt Areal vor geraumer Zeit gekauft. Bereits zur Herbstmesse Mitte September 2018 werden Wohnwagen, Camp-Mobile und Camping-Artikel auf bisher wohl einmalige Weise präsentiert.
Große Leuchtschriften sind schon installiert

Noch wird gehämmert, gestrichen, saniert und umgebaut. Die großen Leuchtschriften außen sind aber schon installiert und verraten, was den Besucher am Eröffnungswochenende, 15. und 16. September, und danach erwartet: Fendt Caravans aller Preisklassen und Wohnmobile (Sunlight und Hobby) werden auf besondere Weise in der Halle und dem reizvollen Glasanbau, dem früheren Gewächshaus der OBI-Gartenabteilung, zu bewundern sein. Auch der Thein Camping-Shop wird von der Thein-Zentrale in der Carl-Götz-Straße auf das Areal zwischen Alois-Türk- und Matthäus-Stäblein-Straße umziehen. Für alle Produkte vom Campingtisch über den Gaskocher bis hin zum Außenspiegel fürs Zugfahrzeug ist in der Halle mit künftig 1300 Quadratmetern viel mehr Platz.

Auf seinem angestammten Gelände ist Thein schon lange an die Kapazitätsgrenze gelangt. Wohnwagen steht an Wohnwagen, alles open air. Mit dem neuen Standort „setzen wir Maßstäbe“, sagt Thein nicht ohne Stolz, denn außergewöhnlich ist das alles tatsächlich. Einige weitere Vorteile liegen auf der Hand: die neuen Fendt-Modelle sind künftig vor Unwetter (Hagel) und Diebstahl besser geschützt. In letzter Zeit gab es auf den umzäunten Geländen einige zum Glück gescheiterte Einbruchsversuche, berichtet Thein. In die neue Halle zu gelangen, ist wegen der nun modernsten Sicherheitstechnik fast unmöglich.
Glaspalast sorgt für besondere Atmosphäre

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Bilder: Hannes Helferich / Mainpost

Die Stadt legte dem Vorhaben keine Steine in den Weg. Die notwendige Bebauungsplanänderung mit Umwidmung vom vorherigen Sondergebiet „Bau- und Gartenfachmarkt“ auf „Gewerbliche Fläche“ war reine Formsache. Das Grundstück umfasst rund 20 000 Quadratmeter. In der Halle (Fassade künftig altweiß-hellgrau) und dem „Glaspalast“ (10 000 Quadratmeter) finden rund 200 Einheiten, großteils Wohnwagen, in einer thematisch angepassten „Landschaft“ Platz. Im Außengelände werden weitere Wohnwagen ausgestellt. Es muss dazu nicht umgestaltet werden, weil ein großer Teil Parkplatz für die Besucher bleibt. Die Mannschaft wird um mindestens zehn auf dann über 50 Mitarbeiter wachsen. Gesucht werden aktuell vor allem noch Schreiner, handwerklich begabte Leute und Verkäufer.

Beim Pressetermin zeigte sich Thein auch über die Entwicklung beim Wohnwagenverkauf insgesamt und die beiden vom ihm seit 2013 betriebenen Campingplätze überaus zufrieden. „Stadtcamping“ auf dem Gelände des früheren Ponyhofs am Hainig erfreue sich größter Beliebtheit. Beim Ranking des Campingführers www camping.info, in dem mehr als 23 000 Campingplätze vertreten sind, kam Stadtcamping 2017 in der Gästebewertung europaweit auf Rang elf und deutschlandweit auf Rang sechs. Schon letztes Jahr belegte der Platz beim „Camping Info Award“ den fünften (Deutschland) und neunten Platz (Europa). Vor wenigen Tagen kam die Nachricht, dass der Thein-Platz bei diesem Award auch 2018 wieder mit vorderen Plätzen gelistet ist.
Wohnmobilplatz am Hutrasen ist der Renner

Der Platz am Hainig verfügt auf zwei Hektar Fläche über 80 Plätze für Wohnwagen und Wohnmobile bis 3,5 Tonnen und einen Bereich für Zelte. Es gibt vier Mietbadezimmer, Einzelwaschkabinen, einen Kindersanitärbereich, ein Behindertenbad, Waschmaschine und Trockner. Mit der Belegung ist Thein zufrieden, 2017 kamen rund 8000 Besucher.

Der absolute Renner bleibt aber der Wohnmobil-Stellplatz am Hutrasen. Die 20 schneckenförmig angelegten Stellplätze in Innenstadtnähe sind sehr oft voll besetzt. Der Gast zahlt am Automaten pro Nacht und Stellplatz, die Zahlungsmoral ist sehr gut. „Ein Bombenerfolg, auch fürs Image der Stadt, perfekt“, sagt Thein, der sich nicht einmal wundert, dass das Interesse der Wohnmobilisten auch zur Winterzeit immer vorhanden war.

Quelle: Mainpost

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